Plasmaschneiden

Mit der Plasmaschneidemethode können elektrisch leitende Werkstoffe mit bis zu 200 mm Dicke getrennt werden.
Dabei wird zwischen konventionellem Plasmaschneiden und dem Präzisionsplasmaschneiden unterschieden.


Beim Präzisionsplasmaschneiden werden Gratfreiheit der Schnittlinien,  Winkeligkeit des Schnittes oder eine metallisch blanke Oberfläche als  Kriterium angesetzt. Um eine bestmögliche Schnittqualität zu erreichen,  wird thermisch hochaufgeheiztes, elektrisch leitfähiges Gas eingesetzt,  das aus positiven und negativen Ionen, Elektronen sowie angeregten und  neutralen Atomen und Molekülen besteht. So kommt das  Präzisionsplasmaschneiden der Qualität des Laserschneidens ziemlich  nahe, ist jedoch in etwa viermal so schnell. In der Regel wird das  Plasma durch eine wassergekühlte Düse zusätzlich eingeschnürt. Dadurch  können Energiedichten bis 2x106 W/cm2 im Plasmastrahl erreicht werden.


Vorteile des Plasmaschneidens:

  • Sehr hohe Schneidgeschwindigkeit.
  • Verarbeitung praktisch aller Metalle.
  • Ein- und Mehrbrennerbetrieb.
  • Gute Methode beim Schneiden von hochlegierten Stählen und Alu-Werkstoffen im mittleren und größeren Dickenbereich.
  • Hervorragende Eignung im dünnen und mittleren Baustahlbereich (bis 30 mm).
  • Schneiden hochfester Baustähle mit geringer Wärmeeinbringung.
  • Nachbearbeitungsarme Schnittqualität im mittleren und dickeren  Blechbereich mit der Wirbelgastechnologie in Verbindung mit technischen  Gasen.
  • Sehr gute Automatisierbarkeit.
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